Landlust Burg Flamersheim

Voraussichtliche Eröffnung: Spät-Herbst 2010

Aktuelles

Gastronomie

Eine moderne Interpretation der deutschen sowie der Eifler Küche wird Ihnen zukünftig in der Landlust Gastronomie Burg Flamersheim geboten. Der Chefkoch Oliver Röder wird dabei im wesentlichen Produkte aus deutscher Erzeugung, speziell aus der Region Eifel, in seine Küche einfließen lassen.
(siehe Bildergalerie)

Im Restaurant Jud Stuve wird Oliver Röder seine eigene Interpretation der deutschen Küche wiedergeben und dabei seiner Kreativität freien Lauf lassen.

Im Restaurant Eifler's Zeiten wird das Angebot einen Querschnitt aus den vergangenen Tagen der Eifel sein. Spezialitäten der deutschen Regionalküche sollen originell, begeisternd und phantasievoll kreiert werden. Alte Gerichte nach Rezepten vergangener Generationen finden immer wieder hier und da Einflüsse. Erinnerungen an „Großmutters Küche“ werden bei dem Einen oder Anderen geweckt werden.

Oliver Röder zog es bereits mit 16 Jahren aus dem Norden Niedersachsens an den fernen Tegernsee, um im „Parkhotel Egerner Hof“ das Handwerk des Kochs zu erlernen. Hier bekam er die Möglichkeit, Erfahrungen in der bodenständig–deftigen und gehoben–filigranen Küche zu erwerben.

Nach den Lehrjahren unter der Küchenleitung von Michael Fell (1 Stern Guide Michelin) im Restaurant „Dichterstub’n“, führten ihn seine Wege zum „Michael Moore Restaurant“ London, zu Gerd Eis' (1 Stern Guide Michelin) Restaurant „Ente“ im Nassauer Hof Wiesbaden, „Bayerischer Hof“ München und zu Christian Jürgens (2 Sterne Guide Michelin) auf die „Burg Wernberg“.

Wir werden Sie hier in den folgenden Monaten über den Fortlauf des Projektes informieren. Entsprechende Bilder finden sie in der Bildgalerie.

Veranstaltungen

Feiern wie im Märchen, das bietet Ihnen die Landlust Burg Flamersheim. Die Anlage mit ihrer weitläufigen Parklandschaft befindet sich am Rande der Vor-Eifel, zwischen Bonn und Köln.

Der Veranstaltungsbereich wird in einem „alten Rinderlaufstall” zu finden sein, welcher bis zu 120 Personen Platz bietet. Mit dem angrenzenden verglasten Car-Port kann die Veranstaltung auch auf 160 Personen erweitert werden.

Für den exklusiven Anlass stehen Ihnen die Räume der Hauptburg zur Verfügung. Aufgrund der Tatsache, dass die Burg heute noch privat bewohnt wird, ist die Anzahl der Veranstaltungstage begrenzt. Hier können kleine Hochzeiten oder Familienfeiern mit bis zu 50 Personen zelebriert werden.

Das Ambiente wird von Ihnen als Gast vorgegeben. Sei es festlich oder rustikal, gerne sind wir Ihnen bei der Realisierung Ihrer Wünsche behilflich.

Historie der Burg Flamersheim

In der Mitte des 11. Jahrhunderts, als die Pfalzgrafen sich nach Süden zurückzogen, schenkte der damalige Erzbischof von Köln Hermann der II Besitz in Flamersheim dem Kölner Stift St. Maria ad Gradus, das hier einen Fronhof einrichtete. Adlige Vögte verwalteten den Kirchenbesitz und errichteten zur Ihrer Sicherung der Erbansprüche in Flamersheim eine Burg.

Am 1. Juni 1358 wurde die Burg dann erstmals erwähnt, gleich mit Vorburg und Befestigung, also zweiteilig und rittersitzmäßig.

Aus den äußerst komplizierten Besitzverhältnissen zu Flamersheim konnten sich bis 1794 vier Hauptbeteiligte herausheben: der Herzog von Jülich und der jeweilige Flamersheimer Burgherr als Erben eines Anteils der alten Tomburger Herrschaft und das Stift St. Maria ad Gradus als Inhaber des Flamersheimer Hochgerichts, sowie die Herren von Quadt, welche von 1564 bis ins Mitte des 18. Jahrhunderts in Flamersheim verweilten. Diese bauten die Hauptburg im Jahre 1776 zu einer zweitürmigen Barockanlage um.

Im Jahre 1861 wurde die Burg dann durch die Elberfelder Fabrikantenwitwe Bemberg erworben, deren Sohn Julius 1884 durch „allerhöchste Kabinettsorder” in den erblichen preußischen Adelsstand erhoben wurde. Seine Nachkommen bewohnen noch heute das Anwesen in der Vor-Eifel.

Von den vielen Umbauten Ihrer langen Geschichte lässt die weiträumige Schlossanlage auf den ersten Blick nichts erkennen. Unmittelbar an den Dorfplatz und die Kirche schließt sich der große Schlosspark an, der nach Norden und Westen von einer hohen Mauer mit schmiedeeisernen Toren umgeben ist und mit seinen dendralogischen Seltenheiten und geschwungenen Teichen ein klassischer Vertreter der romantischen Landschaftsparks zu sein scheint.

An der heutigen Hauptzufahrt vom Südwesten liegt der verwinkelte Gutshof, der im 18. Jahrhundert entstand, als die Landwirtschaft bei der Umgestaltung der alten Vorburg zu Schlossnebengebäuden ausquartiert werden musste. In diesem angrenzenden landwirtschaftlichen Gutshof wird die zukünftige Gastronomie zu finden sein.